#123 Ordnung liegt in der Familie? Meine Mama packt aus.
Shownotes
PRODUKTE
o€-KURS POST IM GRIFF: https://ordnungzumstrahlen.de/kurs/
Mini-Kurs für 19 € Endlich sicher abgelegt: https://ordnungzumstrahlen.de/minikurs/
Erinnerungsmail Community: https://ordnungzumstrahlen.de/community/
Individuelle Unterstützung zum Agrarbüro: https://www.copecart.com/products/909de749/checkout
KANÄLE
Homepage: https://ordnungzumstrahlen.de
Newsletter: https://ordnungzumstrahlen.de/newsletter/
Transkript anzeigen
00:00:00: Guten Morgen und herzlich willkommen zu einer neuen Podcast-Folge.
00:00:05: Ich hatte euch ja letztens schon einen Gast angekündigt, und er ist jetzt oder sie ist jetzt hier in dieser Folge... Und es ist tatsächlich meine Mutter!
00:00:18: Ihr habt es tatsächlich nicht erraten bei Instagram aber ich hatte euch gesagt das ist ein Special Guest der bei mir in der Nähe wohnt.
00:00:25: und ich habe gedacht meine Mutter kennt mich am besten Sie hat die Ordnung schon gelebt, bevor ich überhaupt geboren wurde.
00:00:32: Und sie hat natürlich auch so diesen ganzen Verlauf von der Ordnung mitbekommen.
00:00:38: und deswegen Hallo Mama!
00:00:41: Schön dass du da bist.
00:00:42: Hallo Julia.
00:00:44: Genau also Mama möchtest du dich nochmal irgendwie vorstellen?
00:00:48: Möchtest Du ein paar Worte zu dir sagen zu deiner... Ich sage jetzt mal Ordnungsreise.
00:00:52: Also gibt es da irgendwas wo du sagst Das ist das hat dein Leben sag' ich mal ... geprägt, warum du so ordentlich bist.
00:01:00: Hast du das vielleicht auch schon von deinen Eltern?
00:01:03: Also ich hab mich bislang auch immer als relativ ordentlich empfunden.
00:01:08: aber jetzt seitdem du da so beruflich machst habe ich da schon einiges mir mehr Gedanken drüber gemacht also auch jetzt nicht nur über den Sinn sondern auch über die Vorteile.
00:01:21: dadurch
00:01:22: Ja, auf jeden Fall.
00:01:24: Und du hast mal erzählt dass Opa also deinen Vater ja auch so ordentlich war ne?
00:01:28: Ja das kann man wirklich sagen.
00:01:31: Also ich habe als Opa gestorben ist haben wir ja eigentlich dann auch als Oma gestormen ist.
00:01:37: da war das Haus jetzt eigentlich zum Verkauf Da haben wir viele Fotos gemacht aber leider vergessen im Keller Fotos zu machen.
00:01:46: Und dieser eine Kellerraum, der war eigentlich... Also wir hatten vier Kellerräume und der eine Kellerraum das war im Grunde so ne Art Werkraum.
00:01:54: Und da hat mein Vater, der hatte also wirklich... Es gab damals so riesen Kleiderschränke, so massive Kleiderschenke die waren unheimlich tief!
00:02:04: Und diesen Kleiderschankel hat er quasi als Werkzeugschrank benutzt und hat einzelne, also hat Böden eingelegt Also Kreuz und Quere, also
00:02:14: war es zudem recht.
00:02:15: Kleine Kästen waren dabei.
00:02:17: Dann hat er solche Haken gemacht.
00:02:19: Und dann hat er alles was er ... Es war ja eine bescheidene einfache Generation in Nachwitz.
00:02:30: Eine Krieg-Generation kann man
00:02:31: sagen?
00:02:32: Ja auf jeden Fall!
00:02:33: Er hat alles was auch so auf seinem Weg gehabt.
00:02:36: Er hatte erst mit sechzigem Führerschein Und was er da gefunden hat, also mit dem Fahrrad zur Arbeit gefahren ist, hat der mitgenommen.
00:02:45: Also ob das jetzt Schnüre waren oder Haken oder irgendwelche Nägel, Schrauben
00:02:53: hat
00:02:53: er mitgenommen?
00:02:54: Er hat es ganz Müll angesehen, sondern hat das mitgenommen und einsortiert und hatte im Grunde eine wahnsinnige Auswahl an allen möglichen Sachen.
00:03:05: Ja, das ist faszinierend.
00:03:07: Ist schade, dass wir
00:03:08: das
00:03:08: nicht fotografiert haben?
00:03:09: Ich hätte es halt sehr gerne gesehen... Also nur für die Zuhörer, mein Opa ist sehr früh gestorben.
00:03:17: Ich bin ja das dritte Kind in der Familie.
00:03:19: Das heißt ich bin die Jüngste und meine Geschwister haben noch ein bisschen mehr von meinem Opa mitbekommen aber ich war so drei oder vier.
00:03:26: also ich habe auch nicht wirklich Erinnerungen an ihn.
00:03:28: Ich weiß halt, ich hab mal einen Foto gesehen wo er mich auf dem Arm hatte und mir über den Kopf gestreichelt hat.
00:03:34: Ich hab keine Erinnerung und deswegen für mich ist das total spannend wenn du halt jetzt gerade erzählst, dass der so ordentlich war weil das ja manchmal auch Generationsübergreifend dann auch so ist.
00:03:44: Dass eine Eigenschaft weiter vererbt wird also in positiven wir negativen und ich finde es hat total.
00:03:51: Also vor allem finde ich so witzig, weil du auch grad sagst wir hätten Fotos von dem Keller machen müssen.
00:03:55: Weil es ist halt bei den meisten Menschen ja so dass die ja sagen auf gar keinen Fall in den Keller da ist teilweise das Haus relativ oberflächlich ordentlich und dann sagen sie aber so aber bitte nicht in den Keller weil da ist Chaos da kriegt man die Tür teilweise nicht auf oder da ist irgendwie also so ein Schamgefühl halt auch beinahe und das finde ich halt so spannend dass du gerade sagst Wir haben von allen Fotos nur nicht vom Keller weil das ist der Raum wo ja eigentlich viele sagen würden den würde ich auf gar keinen Fall fotografieren, weil der so chaotisch ist.
00:04:24: Nee das war bei uns ganz anders.
00:04:26: Also Opa hat eigentlich sehr viel Wert drauf gelegt dass der Keller immer in Ordnung war.
00:04:30: Du gründest auch in jeden Raum rein und er hat diese Kellerwände und die Decke quasi immer gestrichen also geweißelt hieß es damals mit weißer Farbe die Wende und die Decke gestrichend.
00:04:44: Die Keller waren eigentlich immer aufgeräumt.
00:04:46: wir hatten dann auch... Weil wir Ölheizung hatten extra Heizungskeller Und der war astral, der war einmal sauber und da konnte man im Grunde immer reingehen.
00:04:58: Ich könnte fast sagen vorzeitemäßig.
00:05:01: Ja das ist schon cool!
00:05:03: Also bin ich total faszinierend.
00:05:05: und war denn Oma also deine Mutter?
00:05:07: War die auch so ordentlich wie Opa?
00:05:11: oder war die eher so ein bisschen, ich sag mal spontaner in der Ordnung oder flexibler?
00:05:15: Die war im Grundesoweit... Man kann sagen Ja, die war auch ordentlich.
00:05:20: Aber ich hatte jetzt auch ... Wir waren ja vier Kinder.
00:05:23: Jetzt nicht die Zeit immer alles ganz genau wieder so hinzustellen beziehungsweise immer zu gucken, dass alles tip top aussah.
00:05:31: Sondern es war einfach praktikabel, ne?
00:05:34: So wie's der Alltag hergegeben hat.
00:05:37: und aber Opa war schon sehr ordentlich!
00:05:42: Der hat zum Beispiel sonntags morgens hatte sich, hatte so ein kleines Notiz Büchlein, das war die Nafir.
00:05:49: Also die Hälfte von Dina IV oder glaube ich nicht sogar ein Viertel hat er immer genommen und hatte so einen Strich in der Mitte also rechts im Glingsund hat immer das Datum eingegeben und hat dann geschrieben was ausgegeben wurde.
00:06:06: Ah,
00:06:07: wie so eine Finanzübersicht.
00:06:08: Ja genau!
00:06:10: Und dann hast du aber als Kind gesehen okay meine Eltern sind ordentlich und hast selber auch gemerkt dass Ordnung im Haushalt für dich auch Sinn macht?
00:06:19: Ja aber das sehr viel später.
00:06:21: also das ist jetzt auch das was ich erzählt habe zum Beispiel zu dem Keller.
00:06:26: Das ist mir jetzt auch erst in den letzten Jahren so bewusst geworden.
00:06:29: Also ich hab jetzt nicht so bin ja relativ früh ausgezogen mit neunzehn glaube Und damals war das jetzt nicht meine, wie sagt man so schön, Agenda.
00:06:40: Dass ich gedacht habe, ich muss auch genauso ordentlich sein.
00:06:44: Also ich hab das mitbekommen und hab's aber jetzt nicht praktisch mitgenommen, dass ich gedacht hab, ja, das muss ich weiterverfolgen.
00:06:51: Man hat ja so... Man war oft auf der Suche nach seinem eigenen Leben, wie man das macht?
00:06:58: Ja, auf jeden Fall!
00:07:00: Aber so ein Nachhinein kommt mir das doch schon.
00:07:02: Das war schon... War eigentlich interessant, ja.
00:07:08: Ja total!
00:07:10: Wobei meine Mutter... Also er hatte die... Er hat das aufgeschrieben, aber so diese wie man was ausgibt für was man was ausgeht?
00:07:18: Wie viel dann im Endeffekt da ist?
00:07:19: Das hat uns dann so meine Mutter entschieden.
00:07:22: Sie hat entschieden wir können jetzt zum Beispiel Wir haben sehr spät eine richtige Heizung bekommen als wir schon im Haus gewohnt haben Haben wir erst ne Heizungen bekommen Davor hatten wir nur so Kohleöfen.
00:07:34: Ach so.
00:07:35: Und wenn man es im Nachhinein betrachtet, wird man sagen das waren schon ärmliche Verhältnisse also mit heutzutage gar nichts zu vergleichen.
00:07:45: Aber sie war der Finanzminister.
00:07:51: Es
00:07:52: ist ja eigentlich auch ungewöhnlich, weil ich finde früher war es doch voll oft so die Männer sind arbeiten gegangen.
00:07:57: Also das war bei Opa auch so, Oma war zu Hause aber die Männer haben dann halt, weil sie ja für das Geld gearbeitet haben, die Frau mit finanziert und den Kindern also dafür in Anfangstrichen die Frau ja auch mit vergütet, weil die Frau viel geleistet hat im Haushalt wobei das früher natürlich noch gar nicht gesehen war wie heute.
00:08:16: Und dann war's ja so dass die Männer eigentlich eher auch entschieden haben, was gekauft wird.
00:08:23: Also deswegen finde ich das gerade auch interessant weil du sagst Oma... also Opa hat es aufgeschrieben wie viel Geld hatten wir?
00:08:29: und Oma hat gesagt dass kaufen wir und das kaufen wir nicht.
00:08:32: Das ist ja eher sonst andersrum.
00:08:33: Also kenne ich zumindest jetzt so Aktuell auch aus meinem Freundeskreis, also auch in der heutigen Generation sehe ich das sauer oft.
00:08:40: Dass sich Männer um die Finanzen kümmern und dass stärkere Geschlecht verdient mehr Geld und darf auch entscheiden was wird bezahlt oder was wird gekauft?
00:08:47: Was können wir uns
00:08:47: leisten?".
00:08:48: Und Oma hat dann aber halt gesagt okay, was können we uns leisten?
00:08:52: Also wie mit der Heizung?
00:08:53: jetzt das Thema.
00:08:55: Ja genau.
00:08:56: Also Oma hatte im Grunde den Überblick gehabt.
00:08:58: Die hatte den
00:08:59: Überblick er hat diese einzelnen... Also was man an Lebensmitteln ausgegeben hat, obwohl ich glaube er hat das einzeln aufgelistet.
00:09:08: Es war das ja auch noch pro Zoo und so viel D-Mark.
00:09:11: Das war ja kein Euro.
00:09:13: Das hatte er so praktisch aufgelisted Und Oma hatte dann den ganz großen Überblick.
00:09:19: So und soviel haben wir.
00:09:20: Und so und so viele kostete es und können wir da ausgeben.
00:09:26: Damals wurden auch keine Schulden gemacht.
00:09:28: Das Einzige war eben fürs Haus aber es wurden jetzt keine Schulde gemacht um Was weiß ich, ein Auto zu kaufen oder so.
00:09:35: Erst mal hat das alles dann angespart und hat es dann ausgegeben.
00:09:38: Ja,
00:09:39: finde ich aber eigentlich viel besser.
00:09:41: Weil ich finde heute ist es halt bei ganz vielen so dass du manchmal denkst die Leute sind so jung und leisten sich Dinge, die man sich ... also die sich dann die vorherigen Generationen nicht leisten konnten weil man halt soviel auf Pump kaufen kann.
00:09:54: Also man kann ja heute so viel auf Raten zahlen auch teilweise Handys.
00:09:58: Klar, Handys sind teurer geworden.
00:10:00: Dass man dann sagt, ich habe ein händiges Kostet neunhundert Euro und dann kaufe ich das in Raten für vierundzwanzig Monate.
00:10:06: Dann denke ich so ganz ehrlich wie ich das Geld nicht hab, da kann ich mal das neue Handy nicht leisten.
00:10:10: also dass ist mein Mindset dazu weil ich finde es immer auch gut beim Auto ist immer bisschen umstritten weil das halt auch wenn man Neubagen kauft natürlich einen riesengroßer Betrag ist.
00:10:20: aber sonst generell finde ich das extrem.
00:10:22: Also wie viel die Leute so kaufen immer auf Raten und man kommt da manchmal rein und denkt, wow was können sie sich alles leisten?
00:10:29: Und also ich finde so weiß nicht.
00:10:31: Wir haben jetzt natürlich das Haus aus der Abbezahlung, was wir uns nicht auf einen Schlag kaufen können, was aber bei jedem so ist.
00:10:37: Aber ansonsten andere Sachen gucke ich immer dass ich die bezahlen kann und wenn nicht kann ich es mir halt einfach nicht leisten dann ist das so.
00:10:46: Also auch im Prinzip so wie Oma und Opa das früher gemacht haben.
00:10:52: Ja, es galt halt so der Grundsatz oder das war einfach die Überzeugung.
00:10:58: Brauche ich das jetzt wirklich?
00:11:00: Oder ist das mein?
00:11:01: damals glaube ich Luxus haben, die gar nicht als Wort benutzt.
00:11:04: aber brauche ich dass jetzt oder kann ich darauf verzichten?
00:11:08: und das war im Grunde so die Lebensauffassung.
00:11:12: Es wirkt wahrscheinlich ein bisschen einfach vielleicht für manche auch ein bisschen... Lächerliche oder so, aber die sind halt damit ganz gut durchs Leben gekommen.
00:11:23: Nee, finde ich aber nicht dass es jetzt irgendwie lächerlich wirkt weil ich glaube das ist bei vielen auch so ist Dass die Großeltern das so gemacht haben und die Eltern Und dass man halt früher eh generell bodenständiger gelebt hat.
00:11:38: Also wer hatte schon früher viel Geld also gerade bei der Kriegsgeneration Die hatten ja eigentlich so wenig und da war das halt wie du sagst Man hat dann irgendwie Dinge Von der Straße vielleicht auch mitgenommen, weil man gesagt hat das kann ich noch mal gebrauchen.
00:11:49: Das kostet mich woanders so und so viel Euro oder D-Mark?
00:11:53: Nee, Fennig war das
00:11:54: nicht?
00:11:55: Ja genau.
00:11:57: Und das macht dann halt auch Sinn zu sagen okay... Ich behalte die Sachen erstmal.
00:12:04: Weil ich könnte es noch mal gebrauchen, aber was sich halt dann wieder beachtlich finde ist das dann Opa diese kleinen Sachen auch so akribisch sortiert hat.
00:12:11: Weil sonst landet das ja oft auch in so einer Krimskramsschublade.
00:12:14: da ist dann alles drin also von alten Schrauben über Nägel über Visitenkarten über Feuerzeuge und Medikamente Und dann muss man sich da mal so ein bisschen durchwühlen, damit man halt den Inhalt irgendwie erfassen kann oder irgendwie auch das findet was man sucht.
00:12:30: Henni es war schon alles in Spaten unterteilt also diese Schnüre die waren von dick dünn lang kurz oder irgendwelche Gummiringe dicke Dünne.
00:12:44: Also es war sehr übersichtlich in Kategorien.
00:12:49: Also die Leute heute würden sagen, das ist alles Müllschmeißes weg.
00:12:54: Aber für ihn war es damals auch so ein Schatz.
00:12:59: Ja ja auf jeden Fall.
00:13:03: Ja gerade wenn du auch viel selber machst also es gibt ja auch Leute die sich als Heimwerker bezeichnen und dann kannst du halt mit sehr vielen Dingen auch da noch irgendwie was anfangen und wirklich damit ja das verwerten.
00:13:15: Und bevor ich mir dann halt diese Schnüre zum Beispiel diese, ich weiß nicht ob das Leinenschnüre sind oder wie man die nennt womit auch teilweise Leute Geschenke verpacken.
00:13:24: Da ist halt dann teilweise auf so eine Rolle irgendwie zweihundert Meter und ich denke mal ja aber vielleicht brauche ich ja nur zwanzig Zentimeter.
00:13:30: wenn ich dann aber zwanzich Zentimeter da habe, dann ist es halt direkt verwertet... ...und verbraucht als wenn ich halt zwehundert Meter da hab' und ja die anderen Hundert neunneunzig gar nicht brauchen.
00:13:41: also das muss man ja auch mal ein bisschen mit einem beziehen.
00:13:44: wie macht's halt Sinn?
00:13:46: Und kannst du denn, also du hast ja noch drei andere Geschwister.
00:13:49: Kannst du bei denen sagen dass die auch irgendwie von dieser Ordnung was übernommen haben oder hast du das gar nicht so mitbekommen?
00:13:56: Ich bin
00:13:56: ja mit wie gesagt, achtzehn-neinzehnt ausgezogen und kann ich... Also da kann ich es nicht so genau sagen.
00:14:03: aber ich weiß wohl, dass mein älterer Bruder der hat halt, der wohnt auch noch in der Nähe von dem Haus meiner Eltern, dass er öfter dann eben wenn er etwas gebraucht hat zu meinem Vater gekommen ist weil Ich meine, macht ja auch Sinn.
00:14:17: Dass man sagt hast du das oder muss ich jetzt da in Lagen gehen und mir das versorgen?
00:14:22: Sondern der hat dann öfter mal geguckt, hat dass der Opa oder hat das Papa oder so, ne?
00:14:27: Und ja... Ja!
00:14:29: Das weiß ich wohl.
00:14:30: Ja, ich kenne das.
00:14:32: Wir haben das jetzt sicherweise immer bei meinem Schwiegervater also mit dem Vater von meinem Freund.
00:14:38: Der hat auch gefühlt alles da, er hat auch... Es erinnert mich so ein bisschen daran wenn du von Opa erzählst weil der hatte auch eine Werkstatt und da bin ich auch öfter drin.
00:14:46: Da sag' ich dann immer Spaß zu ihm ja hier wir wüssten hier mal aussortieren aber da wird er mich nie so reinlassen weil er auch sagt er braucht das alles ist alles wichtig und heilig.
00:14:56: Und wenn wir irgendwas brauchen also wir hatten letztens in Wiesbacks Schrauben gebraucht.
00:15:00: Wir hatten zwar Schraubendah Aber wir hatten nicht so viele wie er Weil er halt die in diversen Breiten und Längen Und dann hat er uns sofort was gegeben.
00:15:09: oder jetzt hat mir zum Beispiel auch, wir haben so ein Rasenmeerroboter und es jetzt letztens geholt.
00:15:14: Der musste ja angeschlossen werden an eine Steckdose und wir haben den halt weiter hinten in Garten gesetzt nicht an der Hauswand Und dann hatte er einfach so eine Steckdose im Keller, die man in den Boden steckt.
00:15:26: Ich weiß nicht ob ihr das kennt also jetzt an die Zuhörer, ob dass die Zählern kennen.
00:15:31: Das ist halt wie so ne mobile Steckduße, die kann man an einen Kabel, also so ein Erdbodenkabel klemmen.
00:15:38: Also muss man halt verbinden und dann kann man sie halt so... Die hat unten wie so'n Spieß der ist fünfzehn Zentimeter lang und den kann man so in den Bodensein stecken oder kloppen mit dem Hammer Und dann hat man halt so eine Steckdose.
00:15:50: Und wir haben die Steckduße, als wir die angestürztet haben getestet und dann haben wir das halt getestete mit meinem Handy ob mein Handy da lädt weil wir gucken mussten auf der Strom drauf ist und ich wollte jetzt hier nicht so ne Stelampe in den Garten packen.
00:16:04: also ich musste irgendwas nehmen was Strom zieht.
00:16:06: wo man messen kann kommt wirklich auch Strom raus wenn wir das anschließen.
00:16:11: aber es hat geklappt und da ist jetzt halt der Rasenmeerroboter angeschlossen.
00:16:17: Diese Steckdose hätten wir halt sonst kaufen müssen und die hatte der Schwiegervater.
00:16:21: Aber
00:16:21: ich meine, das ist jetzt ein positives Beispiel.
00:16:23: aber es gibt halt auch immer Situationen wo ich denke gut er hat mehr als er vielleicht braucht.
00:16:27: aber dass ist jetzt wieder subjektiv ist nochmal ein anderes Thema.
00:16:30: Aber generell ist das natürlich auf.
00:16:32: wenn man weiß dass jemand viel besitzt oder viel sammelt dann wendet man sich natürlich öfter an die Person und sagt, der hat das ja eh.
00:16:41: Da muss ich das nicht kaufen.
00:16:42: Man muss aber auch so ein bisschen gucken wie man einen Umgang mit solchen Menschen findet weil dann auch immer in Anführungsstrichen nimmt und nimmt.
00:16:50: Und dass man dann halt auch guckt, okay kann ich den auch mal was zurückgeben?
00:16:53: Dass ich dem mal was ausleihe oder das ich den mal einen Kuchen backe oder so... Weil sonst ist es halt sehr einseitig.
00:16:59: Also das sind die andere Seite von der Geschichte.
00:17:01: Ja klar!
00:17:02: Es
00:17:02: kommt darauf an, was wir für ein Verhältnis zueinander hatten.
00:17:06: Das
00:17:06: ist wichtig.
00:17:07: wenn man jetzt also merkt oh mein Gott er kommt eigentlich ununterbrochen nur um sich Sachen zu leihen
00:17:12: und ich kann
00:17:13: von dem eigentlich nie was haben, dann ist es ein ungutes Gefühl.
00:17:19: Aber vom Gedanken der Nachhaltigkeit ist das natürlich eine gute Sache.
00:17:24: Es gibt ja auch jetzt solche Verlei, weiß ich nicht, Firmen oder sowas,
00:17:29: wo
00:17:29: du dann vorübergehend oder so lang wie du's brauchst... Irgend ein teures Gerät,
00:17:34: ja genau.
00:17:35: Also
00:17:36: das gibt es ja bei den Landwirten wirklich in Großformat.
00:17:39: also da gibt's ja den Maschinenring zum Beispiel oder auch Lohnunternehmen und die verleihen halt Maschienen An die Landwirte oder halt auch Geräte, weil sie ja wirklich bis in sechsstellige Bereiche gehen.
00:17:50: Also das macht doch absolut Sinn, dass man halt die Leid und dass man die nicht kauft.
00:17:54: Weil wenn ich sie nur zwei Monate im Jahr brauche dann ist die Maschine gar nicht ausgelastet.
00:17:58: also das finde ich richtig gut.
00:18:00: Das gibt es aber auch so für Privatpersonen.
00:18:02: Ich habe sogar letztens gelesen, dass das auch teilweise Baumärkte machen Also mit so Kettensägen, Rasenmäher.
00:18:08: So Sachen die eigentlich jetzt nicht so teuer sind.
00:18:10: aber eigentlich der gleiche Gedanke wie du sagst es ist nachhaltig und das Gerät wird halt dauerhaft ausgelastet weil wenn ich immer so denke jeder Haushalt hat ja irgendwie alles für sich einmal also einen Rasenmehr eine Kettenzäge ein Schließchieber was auch mal oder auch andere Sachen.
00:18:27: und dann ist man die Frage wie oft benutzt man das eigentlich?
00:18:29: macht das nicht Sinn dass man das dann vielleicht miteinander teilt Weil man halt dann nur einen Gegenstand hat und nicht zehn Gegenstände.
00:18:37: Und weil der Gegenstand ja wirklich auch benutzt wird, wenn er kaputt ist, ist er auch kaputt.
00:18:40: Also dann ist er wahrscheinlich nicht mehr reparabeld und da kann er halt auch wirklich weg.
00:18:44: Dann kann man was Neues kaufen!
00:18:46: Aber das ist halt so, dass heutzutage jeder irgendwie seinen eigenen Grundbestand hat... ...und dann ist es halt so.
00:18:51: eine Masse sag ich mal ne?
00:18:54: Ja sehr spannend aber ich weiß auf jeden Fall also wenn ich mich an dich als Kind erinnere Also wie ich dich als Kind wahrgenommen habe, nicht dich als kind.
00:19:04: So kenne ich dich ja logischerweise nicht vom Alter.
00:19:09: Dann weiß ich halt dass du auch mal sehr ordentlich warst also mit das man die Küche aufgeräumt hattest oder dass du nie viel Sachen oder Kram hat.
00:19:18: Das sind so meine Erinnerungen Dass ich halt weiß, es war jetzt nie irgendwie unordentlich.
00:19:22: Also das war auch immer so.
00:19:24: mein Gefühl wenn ich zu Hause war dass sich immer gemerkt habe ist einfach eine Grundordnung da.
00:19:29: Also bei dir ist das im analogen Bereich ganz stark und bei Papa finde ich der macht das digital sehr vorbildlich Und ich hab von euch beiden das also von dir das analoge und von Papa das digitale übernommen.
00:19:44: in beide Welten ist ganz witzig.
00:19:47: nochmal um darauf zurückzukommen zu Oma und Opa.
00:19:49: Damals war es ja so, dass man das Geld einfach nicht hatte, um sich überflüssiges beziehungsweise Luxus zu leisten, sondern hat dann auch immer was jetzt die Kleidung angeht, solange getragen bis ein Riss drin war oder irgendwie so durchsichtig war, dass du durchgucken konntest.
00:20:08: Und heutzutage ist halt das Problem, dass es wahnsinnig viele Sachen gibt Und die Kleidung zum Teil, also ich meine da bin nicht so ganz vorbildlich.
00:20:19: Ich kaufe öfter mal Saffi, die ich wirklich schon gar nicht so lange anhabe dass sie auseinanderfallen.
00:20:28: Also nicht so wie früher und da kann ich der Versuch manchmal auch nicht widerstehen.
00:20:34: Das ist schon was wo man sich selber immer mal fragen muss brauchst du das?
00:20:38: Also das ist noch so eine Sache dann muss ich schon mal an mir arbeiten
00:20:42: Ja, aber ich finde es ist bei dir ja auch noch alles im Rahmen und das ist auch so dass du immer wieder Sachen aussortierst.
00:20:49: Also das ist nicht dein Bestand sozusagen wächst sondern du sagst dann ich habe jetzt drei Teile gekauft.
00:20:54: manchmal sortierst du da nicht drei aus sondern fünf oder manchmal nur eins.
00:20:57: aber du bist ja dann doch immer wieder so dass Du sagst ich gucke halt was brauche ich denn alternativ dafür nicht mehr?
00:21:03: Und es ist ja nicht so ein Shopping-Warn für jede Woche fünfhundert Euro sowie bei manchen sondern ich find' das ist ja auch nochmal so im Rahmen.
00:21:10: Also muss man immer so ein bisschen im Blick behalten.
00:21:13: Ich bin auch öfter so, dass ich dann sage ja hier und da mal Oberteile oder Jacken was weiß ich was ich halt gerade was mich auch so anguckt was ich dann kaufe.
00:21:22: aber Meistens mache ich es schon so, dass ich auch vorher in den Laden gehe und weiß was ich haben will.
00:21:26: Und selten kaufe ich mehr als ich plane.
00:21:29: Also ganz selten!
00:21:30: Ich habe eigentlich vorher das so im Kopf, daß ich sage, ich brauche jetzt ne... weiss nicht eine Sporthose, ne Bluse und ne Jeans und dann kaufe also diese drei Sachen.
00:21:38: Wenn ich die nicht finde, dann kauffe ich sie aber auch nicht.
00:21:41: Das ist so das, aber manchmal hat man auch wie Sachen die findet man schön und die will man dann auch mitnehmen.
00:21:46: Also ich finde es muss halt immer in einem gewissen Rahmen bleiben und wenn man das halt spendet, dann kommt's ja wieder an den Kreislauf.
00:21:53: Ja also dann ist es ja wieder in dem Sinne klar is kaufen immer nicht nachhaltig, dass ist ja so.
00:21:58: das Thema.
00:21:58: eigentlich sollte man einen Second Hand kaufen oder... Ja gut bei Winter das ist ja alles Second Hand.
00:22:04: oder man muss halt gucken, dass man dann dementsprechend Ja, das waren dementsprechend.
00:22:11: Es gibt ja auch so Kleidertauschpartys oder sowas vielleicht macht.
00:22:15: aber wie gesagt ich finde wenn man kauft in Maßen find' ich das okay.
00:22:21: Das muss man immer ein bisschen mit einem beziehen.
00:22:25: Ich seh gerade... ich guck hier gerade auf die Uhr!
00:22:29: Wir haben hier schon vierundzwanzig Minuten.
00:22:31: Was witzig ist, dass ich meine Mutter eigentlich... Dass wir über ein anderes Thema sprechen wollte.
00:22:36: So mehr über meinen Ordnungsverlauf von Kind an bis jetzt.
00:22:41: aber das werden wir dann wahrscheinlich noch mal in einer anderen Folge machen weil sonst wird die Folge viel zu lang.
00:22:45: also dann geht die gefühlte Stunde.
00:22:47: Wir haben uns hier gerade echt so bisschen verquatscht Also wie das halt in den vorherigen Generationen war Wie meine Mutter auch ihre Eltern wahrgenommen hat Weil sie die natürlich besser kennt als ich.
00:22:57: Ich habe nicht so mega viel für mein Großeltern leider mitbekommen Und das fand ich jetzt aber auch sehr spannend.
00:23:03: Also, ich denke, dass war für euch vielleicht noch mal ein ganz schöner Einblick so Generationsübergreifend wie bei uns in der Familie die Ordnung entstanden ist und wie sie sich entwickelt hat.
00:23:13: Es wird auf jeden Fall eine weitere Folge geben wo wir diesen Übergang schaffen von... Wie war die Ordnungen meiner Mutter?
00:23:22: Und wie hat es sich entwickelt, dass ich eigentlich ordentlich geworden bin?
00:23:26: War ich als Kind schon ordentlich oder hatte ich auch unordentliche Ecken?
00:23:31: Also wenn euch die Folge gefallen hat, dann freue ich mich natürlich immer über einen Daumen nach oben.
00:23:35: oder ihr könnt natürlich auch gerne kommentieren.
00:23:37: Das ist ja mittlerweile auch möglich.
00:23:39: und dann hoffe ich Mama es war für dich jetzt der erste Podcast.
00:23:42: Ich fand's richtig cool!
00:23:45: Ja also ich fand das ganz toll Dass du jetzt mit dabei warst, dass du dich einfach auch mal so drauf eingelassen hast.
00:23:51: Weil für mich ist das so täglich Brot aber ich kenne das halt immer von den Gästen die ich einlade, dass sie immer so bisschen nervös sind und sagen wenn ich mich verspreche oder nicht sofort weiß was ich dazu sagen soll oder so.
00:24:06: Aber du siehst es ist eigentlich wirklich ein ganz entspanntes Gespräch.
00:24:10: also es fühlt sich finde ich immer gar nicht an als würde man gerade aufgenommen werden sondern es ist immer wirklich total... frei heraus und ganz locker.
00:24:18: Und deswegen, ich freue mich sehr, dass du heute da warst!
00:24:21: Also vielen lieben Dank auch, dass Du die Geschichten von Oma & Opa oder auch von dir so diese Einblicke geteilt hast, weil ich glaube das war jetzt auch für viele sehr interessant.
00:24:29: Ja hoff' ich mach.
00:24:31: Das ist irgendwie langweilig.
00:24:32: Nein nein, das glaub ich nicht.
00:24:34: Sonst müsst ihr halt abschalten wenn es langweillig ist aber sonst genau... Ist hier eine sehr spannende Folge geworden.
00:24:40: also viel dank fürs zuhören.
Neuer Kommentar